U-Wissenschaft
Unterhaltungswissenschaft. Populärkultur im Diskurs der Cultural Studies
Unterhaltungswissenschaft bringt zusammen, was scheinbar nicht zusammengehört: Sie verknüpft Theorien mit Gegenständen, auf die Theorien nur selten oder nie angewandt wurden. Die Beiträge dieses Bandes untersuchen die medientheoretische Bedeutung der Graffittis an den Wänden, die Identitätsprobleme Commander Datas auf dem Raumschiff Enterprise, den kolonialen Diskurs im Dschungelbuch und die postmoderne Geschlechterkonstruktion in Online-Rollenspielen. Mit Hilfe kultursoziologischer Theorien beantworten sie, warum die Schlümpfe so beliebt sind, ob man Herr der Ringe als Kriegserklärung gegen die Moderne verstehen muss und was es mit dem Phänomen Zeit in Terminator 2 auf sich hat.
ISBN: 978-3828896352, Marburg, 2008
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Inhalt
Institut für Theoriekultur
Manifest der Unterhaltungswissenschaft
Samuel Strehle
Fortsetzung des Aufstands mit anderen Mitteln. Eine kultursoziologische und medientheoretische Analyse des Graffiti-Writings
Elke Regina Maurer
Menschen und Maschinen. Phänomene einer Beziehung in der Science-Fiction-Serie "Star Trek"
Stephanie Bethmann
Ringkrieg gegen die Moderne? Ein soziologischer Zugang zu J. R. R. Tolkiens "Der Herr der Ringe"
Daniel Bultmann
Moglis Bestimmung im Garten der Arten. Führerlose Massen, Artentrennung und Familienwerte im "Dschungelbuch"
Sacha Szabo
Die „A-N-T-Wort„ des Terminators. Bruno Latours Akteur-Netzwerk-Theorie und das Aktantennetzwerk in "Terminator 2"
Christian Schmieder
World of QueerCraft vs. World of TravestyCraft? Kommunikation und Geschlecht im Online-Rollenspiel "World of Warcraft"
Wissenschaft, Unterhaltung, Unterhaltungswissenschaft – Theorie, Kultur, Theoriekultur
Nachwort von Martin Dornberg
